Kläranlage Meckesheim


Die Kläranlage Meckesheimer Cent setzt seit vielen Jahren auf das C‑N‑P‑Verfahren von HeiENTEC – mit messbaren Vorteilen für Umwelt und Betriebskosten. In einem mehrjährigen Betriebsversuch wurde gezeigt, dass sich mit der biologischen Optimierung der Belebungsanlage sowohl die Reinigungsleistung als auch die Prozessstabilität deutlich verbessern, während Energieverbrauch und Schlammanfall spürbar sinken.

Durch die gezielte Steuerung der Mikroorganismen und ihrer Atmungsaktivität erreicht die Anlage dauerhaft niedrige Ablaufwerte für CSB und Stickstoff; Grenzwerte werden sicher eingehalten und der Betrieb reagiert wesentlich robuster auf Belastungsschwankungen. Gleichzeitig konnte der spezifische Sauerstoffverbrauch reduziert und die anfallende Überschussschlammmenge pro t CSB-Zulauffracht deutlich verringert werden – ein direkter Beitrag zu geringeren Entsorgungs- und Energiekosten.

Ein weiterer Vorteil zeigt sich bei der Phosphoreliminierung: Mit dem eingesetzten Hilfsmittel ENTEC 118/A wird Phosphor effizient gefällt, sodass der bisher notwendige Einsatz verschiedener separater Fällmittel stark reduziert oder ganz ersetzt werden konnte. Die im Bericht dokumentierte Kostenanalyse weist für Meckesheim jährliche Einsparungen im fünfstelligen Eurobereich aus – erzielt durch weniger Schlamm, geringeren Energie- und Sauerstoffbedarf sowie entfallende Chemikalienkosten.

Das Beispiel Meckesheim unterstreicht den Grundgedanken des C‑N‑P‑Verfahrens: „Ökonomie durch Ökologie“. Gut funktionierende Kläranlagen werden nicht grundlegend umgebaut, sondern intelligent weiterentwickelt – mit dem Ergebnis sauberer Ablaufwerte, höherer Betriebssicherheit und nachhaltig reduzierter Betriebskosten.


Informationen Projekt Meckesheim:

Dokumentation Projekt Meckesheim

Kläranlage Lahnau-Dorlar


Die Kläranlage Lahnau-Dorlar profitiert seit der Ausrüstung mit dem patentierten C-N-P-Verfahren der HeiENTEC Dr. Heimann Umwelttechnik GmbH von einer nachhaltigen Optimierung ihrer Phosphatelimination und biologischen Reinigungsleistung.

Als Hauptfällmittel kommen speziell abgestimmte PAC-Enzyme (ca. 100 l/Tag) zum Einsatz, die in Kombination mit dem C-N-P-Konzept den Sauerstoffbedarf senken, die Mikroorganismen-Aktivität steigern und stabile Grenzwerte auch bei Volllast sichern. Dieses ganzheitliche Verfahren realisiert „Ökonomie durch Ökologie“: niedrigere Betriebskosten bei gleichzeitig besserer Umweltverträglichkeit.

Erfolge auf einen Blick
  • Phosphatelimination    ✓ Zuverlässig unter Grenzwerten

  • Biologie-Optimierung    ✓ Höhere Atmungsaktivität, weniger Energie

  • Kostenreduktion    ✓ Weniger Chemikalien, stabilere Prozesse



In einem dokumentierten Betriebsversuch wurde das CNP-Verfahren als bewährte Standardlösung bestätigt – ein Musterbeispiel für die Praxisreife unserer Technologie bei kommunalen Kläranlagen. HeiENTEC hat hier alles aus einer Hand geliefert: Analyse, Auslegung, Chemikalien, Dosiertechnik und Betreuung.



Technische Informationen und Auswertungen:

Auswertung Zustand voher-nachher

Kläranlage Strullendorf


Die Kläranlage Strullendorf setzt seit 2016 auf das C‑N‑P‑Verfahren von HeiENTEC, um Reinigungsleistung, Prozessstabilität und Wirtschaftlichkeit gezielt zu verbessern. In einem mehrjährigen Betriebsversuch wurde die biologische Stufe schrittweise auf das C‑N‑P‑Konzept umgestellt und die Belüftung anhand neuer Online‑Messtechnik optimiert.

Wesentliche Ergebnisse: Trotz deutlich gestiegener Zulauffrachten arbeitet die Anlage heute mit spürbar geringerem Sauerstoffbedarf, niedrigeren Stickstoff- und Phosphorablaufwerten und einer stabileren Prozessführung. Der Belüftungsgrenzwert konnte von rund 2 mg/l auf etwa 0,4 mg/l abgesenkt werden, ohne dass Sauerstoffmangel auftritt – ein direkter Beitrag zur Reduzierung des Stromverbrauchs. Gleichzeitig ist der Überschussschlammanfall pro t CSB-Zulauffracht deutlich zurückgegangen, was Entwässerungs- und Entsorgungskosten senkt

Ein weiterer Effekt ist die Entlastung der Anlage von stoßartigen Belastungen: Durch angepasste Fahrweise und feinere Regelung reagiert die Biologie deutlich robuster auf Lastspitzen, etwa aus dem angeschlossenen Industriegebiet. In der Kostenbetrachtung zeigt sich, dass die ursprünglich prognostizierten Einsparungen beim Energieverbrauch der Belüftung und beim Schlammanfall erreicht und teilweise übertroffen wurden – selbst unter Berücksichtigung der höheren heutigen Schmutzfracht.

Strullendorf ist damit ein Beispiel dafür, wie das C‑N‑P‑Verfahren ökologische und ökonomische Ziele zusammenführt: bessere Ablaufwerte, mehr Betriebssicherheit und spürbar niedrigere Betriebskosten – ohne anlagentechnischen Neubau, sondern durch intelligente Optimierung des bestehenden Systems.


Projektbeschreibung Strullendorf:

Dokumentation Projekt Strullendorf


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