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HeiENTEC | Das C-N-P-Verfahren in der modernen Abwasserbehandlung
In einer Zeit wachsender Umweltbelastungen kommt der Reinigung unseres Abwassers eine entscheidende Rolle zu. Das sogenannte C-N-P-Verfahren beschreibt die kombinierte Entfernung von Kohlenstoff (C), Stickstoff (N) und Phosphor (P) in Kläranlagen. Diese drei Stoffe sind hauptverantwortlich für die Überdüngung (Eutrophierung) von Gewässern und müssen effizient aus dem Abwasser entfernt werden.
Unsere Webseiten geben Ihnen einen umfassenden Überblick über das Verfahren, die technischen Hintergründe, die Vorteile sowie konkrete Einsatzbereiche.
Gesetzeskonforme Abwasserbehandlung: Erfüllt alle Anforderungen der Abwasserverordnung und EU-Wasserrahmenrichtlinie.
Hohe Skalierbarkeit: Für kleine Kläranlagen ebenso geeignet wie für großtechnische Anlagen in der Industrie.
Schutz von Gewässern: Verhindert Eutrophierung, Algenblüten und Sauerstoffmangel in Flüssen, Seen und Meeren.
Effiziente Nährstoffelimination: Kombinierte Entfernung von Kohlenstoff, Stickstoff und Phosphor – biologisch und chemisch.
Energie- und Betriebskosten optimieren: Automatisierte Prozesse senken den Energieverbrauch und reduzieren den Personalaufwand.
Ressourcenschonung durch Phosphor-Recycling: Rückgewinnung von Phosphor als Dünger – nachhaltiger Umgang mit begrenzten Rohstoffen.
• Mikroorganismen bauen Kohlenstoff, Stickstoff und Phosphor ab.
• Gesteuerte Belüftung senkt den Energiebedarf.
• Enzyme beschleunigen den biologischen Abbau.
• Schlammproduktion wird reduziert.
• Ablaufwerte bleiben zuverlässig im grünen Bereich.
• Bis zu 30 % geringerer Energieverbrauch.
• Weniger Klärschlamm und Entsorgungskosten.
• Höhere Kapazität ohne Neubauten.
• Stabilere Prozesse bei Belastungsschwankungen.
• Mehr Klärgas für die Eigenenergieversorgung.
• Für bestehende kommunale Kläranlagen.
• Einfache Integration ohne Großumbauten.
• Wirtschaftliche Alternative zu Neubauten.
• Erfolgreich umgesetzt in vielen Anlagen.
• Geeignet für unterschiedliche Belastungsprofile.
• Simultane Biologische und Chemische Phosphorelimination.
• Ressourcenschonung und CO₂-Reduktion.
• Kompatibel mit Smart-Water-Management.
• Fit für kommende EU-Richtlinien.
• Ein Baustein für Klimaschutz und Energiewende.
Unser Ziel: Kläranlagen so zu optimieren, dass sie zukunftssicher, nachhaltig und wirtschaftlich arbeiten.
Wir verbinden wissenschaftliche Forschung mit praxisnaher Erfahrung und begleiten Betreiber von der Analyse bis zur Umsetzung des C-N-P-Verfahrens. Dabei setzen wir auf individuelle Lösungen, die genau zu Ihrer Anlage passen.
Individuelle Analyse statt Standardlösung: HEIENTEC betrachtet jede Kläranlage im Detail, identifiziert Potenziale bei Reinigungsleistung, Energie und Schlamm und entwickelt daraus ein maßgeschneidertes Optimierungskonzept auf Basis des C‑N‑P‑Verfahrens.
Von der Versuchsplanung bis zur Umstellung im laufenden Betrieb übernimmt HEIENTEC die komplette Umsetzung – inklusive Dosiertechnik, Anpassung der Fahrweise und Begleitung des Betriebsversuchs, ohne die Einhaltung der Grenzwerte zu gefährden.
Während der Inbetriebnahme des C‑N‑P‑Verfahrens sorgt HEIENTEC für eine sichere Anfahrphase, optimiert Schritt für Schritt alle relevanten Parameter und schult das Betriebspersonal, bis der neue Anlagenbetrieb stabil und wirtschaftlich läuft.
Die Kläranlage Lahnau-Dorlar profitiert seit der Ausrüstung mit dem patentierten C-N-P-Verfahren der HeiENTEC Dr. Heimann Umwelttechnik GmbH von einer nachhaltigen Optimierung ihrer Phosphatelimination und biologischen Reinigungsleistung.
Die Kläranlage Meckesheimer Cent setzt seit vielen Jahren auf das C‑N‑P‑Verfahren von HeiENTEC – mit messbaren Vorteilen für Umwelt und Betriebskosten. In einem mehrjährigen Betriebsversuch wurde gezeigt, dass sich mit der biologischen Optimierung der Belebungsanlage sowohl die Reinigungsleistung als auch die Prozessstabilität deutlich verbessern, während Energieverbrauch und Schlammanfall spürbar sinken.
Die Kläranlage Strullendorf setzt seit 2016 auf das C‑N‑P‑Verfahren von HeiENTEC, um Reinigungsleistung, Prozessstabilität und Wirtschaftlichkeit gezielt zu verbessern. In einem mehrjährigen Betriebsversuch wurde die biologische Stufe schrittweise auf das C‑N‑P‑Konzept umgestellt und die Belüftung anhand neuer Online‑Messtechnik optimiert.
Schulung: Einführung in das C‑N‑P‑Konzept – erfahren Sie, wie das patentierte Verfahren die Biologie Ihrer Kläranlage optimiert, Energie spart und Schlamm reduziert, ohne die bestehende Technik grundlegend umzubauen.
Schulung: Einführung in das PEGA‑Verfahren – lernen Sie, wie die ergänzende Schlammbehandlung Klärschlammmenge und Rückbelastung deutlich reduziert, gleichzeitig die Klärgasausbeute steigert und Ihre Anlage einen großen Schritt Richtung Energieautarkie bringt.
„Im Zuge des CNP-Konzeptes und unter beratender Hilfestellung der Firma HeiENTEC haben wir 2015 eine Redox - Regelung programmieren lassen.
Es handelt sich um eine Min.-/Max Regelung, die nicht mit der „Knickpunkt Regelung“ zu verwechseln ist.
Es ist nur eine Sonde nötig, die nicht sehr Wartungs-intensiv zu betreiben ist.
Wir sind sehr zufrieden, genauso wie seit über 20 Jahren mit dem kompletten Service Angebot der Firma HeiENTEC.“
Kläranlage Lahnau–Dorlar
„Wir schätzen sehr die Beratung und die monatliche Auswertung / Schulung der Firma HeiENTEC. Dies und die seit über 15 Jahren bestätigte Wirkung der Spezialprodukte im Zusammenhang mit dem CNP-Konzept wiegen die im Vergleich zu herkömmlichen Fällmitteln höheren Tonnenpreise bei weitem auf!“
Kläranlage Mogendorf
„Die zuverlässigen und unkomplizierten Liefer- und Bestellvorgänge (auch in Zeiten der Fällmittelknappheit), der Service sowie die Expertise, sind die Eigenschaften, die wir bei der Zusammenarbeit mit der Fa. HeiEntec sehr schätzen.
Vielen Dank nochmal dafür!“
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Kläranlage Biebertal
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Die EU hat die Kommunalabwasserrichtlinie (RL 2024/3019, „KARL“) grundlegend überarbeitet und zum 1. Januar 2025 in Kraft gesetzt. Bis Ende Juli 2027 müssen alle Mitgliedsstaaten die neuen Vorgaben in nationales Recht überführen – mit spürbaren Folgen für Betreiber kommunaler Kläranlagen.


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Eine aktuelle Studie der Princeton University zeigt: Weltweit werden die Treibhausgas‑Emissionen aus dem Abwassersektor deutlich unterschätzt. Nach neuen Berechnungen fehlen jedes Jahr 94 bis 150 Millionen Tonnen CO₂‑Äquivalente in den offiziellen Klimabilanzen.


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Mikroschadstoffe sind winzige, aber wirkungsstarke Substanzen im Abwasser: Sie stammen aus Medikamenten, Kosmetika, Reinigungsmitteln, Pflanzenschutzmitteln oder Industriechemikalien und liegen oft nur in millionstel Gramm pro Liter vor. Dennoch können sie in dieser Konzentration messbare Effekte auf Wasserorganismen haben und die Trinkwasseraufbereitung erschweren.


Ines Hercher
Die IFAT Munich 2026 rückt die kommunalen Wasserfragen in den Mittelpunkt: PFAS und andere Spurenstoffe, die Umsetzung der neuen EU-Kommunalabwasserrichtlinie, Phosphorrecycling, Energieeffizienz sowie der Schutz kritischer Infrastrukturen stehen ganz oben auf der Agenda. Für Betreiber von Kläranlagen zeichnet sich ab, dass die kommende Dekade von Investitionsentscheidungen geprägt sein wird, die die Anlagen bis 2045 prägen.
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